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Die kindliche Schulter

Das Röntgenbild zeigt einen knöchernen Ausriss (Pfeil) der Rotatorenmanschette vom Oberarmknochen bis diesem 13-jährigen Sportler.

 

 

Was ist das Problem:

Die kindliche Schulter hat eine Reihe von möglichen Erkrankungen und altersspezifischen Verletzungen. Es wichtig diese ernst zu nehmen und nicht als Wachstumsschmerz abzutun, da schwere, manchmal irreparable, Schäden entstehen können. So hat zb eine eigene Studie gezeigt, dass Verletzungen der Rotatorenmanschette bei Kindern oft übersehen werden, was zu anhaltenden Problemen führen kann. 

 

Konservative Behandlung:

Rechtzeitig erkannt und richtig angegangen können viele der kindlichen Schulterprobleme ohne Operation gut abheilen. Aber gerade beim Kind ist die konservative Behandlung nicht selten schwieriger als die operative Sanierung! (Stichwort: Mitarbeit, Rückkehr zu Belastung und Sport, Vermeidung von Störungen der Wachstumsfuge, etc)

 

Operative Behandlung:

Operationen an der kindlichen Schulter wollen wohl gelernt und lange geübt sein um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Das Gelenk ist nicht nur deutlich kleiner als beim Erwachsenen, es wächst auch an verschiedenen Stellen und in verschiedene Richtungen. Der Operateur muss diese Mechanismen genau kennen um sie durch eine Operation nicht zu stören. 

 

Krankenhausaufenthalt:

Beim Kind richtet sich der Krankenhausaufenthalt nach dem Befinden des kleinen Patienten. Machen Kinder sind sehr schnell flügge, andere brauchen etwas länger. Meist kann man aber binnen 5 Tagen mit einem Austritt rechnen.

 

Wie geht es weiter? Was gibt es zu beachten?

Bis zum Abschluss des Wachstumsalters sollten regelmässige Kontrollen geplant werden um eine Wachstumstörung verhindern zu können.